Sabine Ritter, Heilpraktikerin und Apothekerin - Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), Japanische Akupunktur und Phytotherapie, München Harlaching

Kontakt | Impressum

Der Gesunde hat viele Wünsche, der Kranke nur einen.
Indische Weisheit

 

Sanfte Power - Die japanische Akupunktur

Ursprünge und Grundideen der Akupunktur in China

Die Akupunktur ist das im Westen vielleicht bekannteste Teilgebiet der chinesischen Medizin (TCM). Sie beruht auf der Annahme, dass von der Brust zu den Händen, von den Händen zum Kopf, vom Kopf zu den Füßen und von den Füßen zur Brust Leitbahnen, die sogenannten Meridiane, verlaufen. Hier fließt das Qi, das man sich als eine Art Lebensenergie vorstellen kann. Es bildet die Grundlage aller Körperfunktionen und der Körperwärme, aber auch der Bewegungen im Körper. Zudem soll es den Körper nähren, befeuchten und schützen. Um diese verschiedenen Aufgaben des Qis differenziert betrachten zu können, unterscheidet man daher verschiedene Varianten von Qi.

Auf den Meridianen befinden sich über die gesamte Körperoberfläche verteilt etwa 365 Punkte, über die das Qi in den Leitbahnen reguliert werden kann - die Akupunkturpunkte. Diese können beispielsweise durch Nadeln, Erwärmen (Moxibustion), Massage oder Schröpfen stimuliert werden.

Ziel der Akupunktur ist es, den durch Einflüsse von außen oder von innen gestörten Fluss des Qis wieder zu normalisieren. Auf diese Weise soll das ursprüngliche Gleichgewicht der Organfunktionen ebenso wieder hergestellt werden wie die Vitalität des Patienten.

China, Japan und Korea - drei Länder viele Akupunkturstile

In China, Korea und Japan haben sich aus den gemeinsamen Ursprüngen über die Jahrhunderte ganz unterschiedliche Akupunkturstile herausgebildet. In meiner Praxis im Münchner Süden habe ich mich auf die japanische und die koreanische Akupunktur spezialisiert. Die japanische Meridiantherapie, die von Dr. Manaka entwickelte Akupunktur oder die koreanische SaAm-Akupunktur sind teilweise miteinander verwandt und basieren auf Grundlage der alten chinesischen Klassiker. Dabei unterscheidet sich die Behandlung von Kindern und Jugendlichen von derjenigen von Erwachsenen.

Gemeinsam ist den Behandlungsstilen bei Erwachsenen, dass die sehr dünnen Nadeln behutsam und kaum spürbar in die Hautoberfläche eingeführt werden. Zu den Besonderheit der Akupunktur nach Dr. Manaka zählt ferner das Verbinden der Nadeln mit Kabeln - aber keine Angst, sie werden nicht an den Stromkreis angeschlossen. Vermittelt wurden mir die Fertigkeiten vor allem von Stephen Birch, der alljährlich nach München kommt und mein Wissen in seinen Vertiefungskursen bereichert.

Für Kinder wurde in Japan mit dem Shonishin eine Behandlungsmethode entwickelt, bei der eine der neun antiken Nadeln, das so genannte Teishin, verwendet wird. Es wird nicht in die Haut eingestochen, sondern nur auf Akupunkturpunkte aufgesetzt. Da dies völlig schmerzlos ist, tolerieren Kinder jeden Alters diese Behandlung gerne.

Um den Behandlungserfolg zu überprüfen, wende ich vor und nach der Akupunktur osteopathische Palpationstechniken ein. Die Grundausbildung hierzu habe ich 2013 im Rahmen der Engaging Vitality-Kurse in München bei Dan Bensky und Charles Chace erhalten. Seitdem bilde ich mich sowohl in dieser Technik als auch in den von mir prakizierten Akupunkturstilen regelmäßig weiter.

Als man im alten China noch nicht über die Möglichkeiten der modernen Medizin verfügte, hat man fast alle Erkrankungen mit Akupunktur oder Kräutern behandelt. Heute wird versucht durch klinische Studien zu klären, in welchen Fällen Akupunktur herkömmlichen Behandlungsmethoden effektiv zur Seite gestellt werden kann.

 

Bitte beachten Sie: Akupunkturbehandlungen gehören zu den wissenschaftlich / schulmedizinisch nicht anerkannten – den sogenannten naturheilkundlichen oder alternativmedizinischen - Heilverfahren.