Traditionelle chinesische & japanische Medizin im Glockenbachviertel

Wer sein Ziel kennt, kennt den Weg.
Lao Tse

    

Erste Hilfe gegen Erschöpfung

Gönnen Sie sich ab und zu eine Pause und atmen Sie tief durch.

Organisieren Sie sich Entlastung.

Lernen Sie Entspannungstechniken wie Yoga, Qi Gong, Tai Chi, Meditation oder Autogenes Training.

Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung.

   

Erschöpfung & Burn out

Stress lass nach

Unser moderner Lebensstil und die unerwarteten Ereignisse, die sich dazu gesellen, führen nicht selten dazu, dass sich Menschen zu sehr verausgaben. Der Erwartungsdruck ist manchmal größer das die persönliche Leistungsfähigkeit. Belastend ist vor allem der negative Stress, weil er den den Organismus auf Dauer nicht mehr zur Ruhe kommen lässt. Er entsteht dann, wenn wir den Eindruck haben, Situationen nicht mehr kontrollieren zu können und uns längerfristig überfordert fühlen. Im Unterschied dazu verschafft uns positiver Stress auch Glückgefühle.

Typische Stresssymptome können Verspannungen, Kopf- und Rückenschmerzen, Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie Schlafstörungen, Nervosität oder Depressionen sein. Häufig leidet auch die Immunabwehr.

Gegen Stress kann man im Alltag oftmals wenig unternehmen. Akupunktur und Kräutertherapie können den Körper jedoch so unterstützen, dass man die persönlichen Herausforderungen besser bewältigen kann. Sie können nicht nur bei Erschöpfung und Burn out, sondern auch im Verlauf einer Überlastungsituation zur Krankheitsvorbeugung beitragen. Ergänzend können Mikronährstoffe sowie Prä- und Probiotika zum Einsatz kommen.

Die Konstitution in der chinesischen Medizin

In der chinesischen Medizin betrachtet man den individuellen Menschen aus einem anderen Blickwinkel als hierzulande üblich. Seinen Befindlichkeiten wird viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Handelt es sich um jemanden, der schnell friert oder schwitzt? Legt die Person gerne ein Päuschen ein, um sich zu regenerieren oder muss sie sich am Abend nach getaner Arbeit erst einmal auspowern? Wie steht es um geschmackliche Vorlieben? Zusätzlich werden die Emotionen berücksichtigt. Neigt man zu Wutausbrüchen, ist man eher traurig oder ängstlich? Diese Informationen tragen gemeinsam mit den körperlichen Beschwerden zu einem Gesamtbild bei, das eine Diagnosestellung nach den Regeln der chinesischen Medizin ermöglicht.

Diese unterschiedlichen Veranlagungen erklärt man sich jedoch nicht rein genetisch, auch wenn man dies durchaus im HInterkopf hat. Jeder Mensch hat natürlich angeborene Wesensmerkmale. Hinzu kommt aus Sicht der chinesischen Medizin der Zeitpunkt der Geburt. Sie kennen wahrscheinlich die chinesischen Tierkreiszeichen, über die allerhand geschrieben wird. Doch das zu Grunde liegende Konzept ist sehr viel komplexer. Ferner hinterlässt der Lauf des Lebens unterschiedliche Spuren. All dies trägt dazu bei, dass jeder Mensch Stärken und Schwächen hat. Ziel von Akupunktur und Kräuterhterapie ist es, diese entstandenen Ungleichgewichte auszugleichen.

Dysbalancen können unter anderem über die beiden gegensätzlichen Pole Yin und Yang, mit Hilfe der Lebensenergie Qi, im System der Meridiane oder zwischen den fünf Elementen beschrieben werden. Die oben erwähnten Befindlichkeiten, Emotionen und Beschwerden ergeben letztendlich ein Gesamtbild, das durch das Tasten von Leitbahnen, Bauchdecke und Puls sowie dem Betrachten der Haut und der Zunge bestätigt wird. Darauf aufbauend kann eine individuelle Therapiestrategie und Auswahl von Heilpflanzen erfolgen, so dass Patienten, die sich über ihre konstitutionellen Veranlagungen hinaus verausgabt haben, zeitnah erste Behandlungserfolge spüren. Eine darauf basierende Beratung zur Gestaltung des Alltags ist fester Bestandteil der Therapie.

Potentiale der chinesischen Medizin bei Erschöpfung und Burn out

  • Ursachen im Fokus
    Mit Hilfe von Akupunktur werden nicht nur die akuten Beschwerden eines Patienten sondern auch die nach dem Verständnis der chinesischen Medizin zugrunde liegenden konstitutionellen Ursachen behandelt.  
  • Zurück zum einstigen Gleichgewicht
    Akupunktur kann im Organismus bestehende Blockaden lösen und bei regelmäßiger Anwendung eventuelle Ungleichgewichte ausbalancieren. Als Patient fühlt man sich daher nach einer Behandlung in der Regel angenehm entspannt. So bleibt man im Alltag innerlich ruhiger und gelassener. Nervosität und Schlafstörungen lassen nach.  
  • Linderung von Schmerzen
    Verspannungen, Kopf- und Rückenschmerzen sind hierzulande die klassischen Anwendungsgebiete der Akupunktur. Schon nach wenigen Sitzungen treten die Beschwerden unter Umständen seltener auf.
  • Stärkung des Immunsystems
    Stress schwächt das Immunsystem. Regelmäßige Akupunkturbehandlungen können den Organismus vorbeugend stärken.
  • Fit durch Pflanzenpower
    Viele Heilpflanzen können Beschwerden, die im Zusammenhang mit Stress auftreten, effektiv lindern. So können zum Beispiel Erschöpfung, Verdauungsstörungen, Nervosität und Unruhe vor allem dann spürbar nachlassen, wenn neben den Stresssymptomen auch die persönliche Konstitution bei der Auswahl der Kräuter berücksichtigt wird. Ebenso wie Akupunktur wirken sie dann kräftigend und entspannend zugleich. Je nach Vorlieben können Arzneipflanzen in Form von Tees, Tinkturen und / oder ätherischen Ölen sowie als Fertigpräparatzum Einsatz kommen.

 

Bitte beachten Sie: Diese Behandlungsmethoden gehören zu den wissenschaftlich / schulmedizinisch nicht anerkannten – den sogenannten naturheilkundlichen oder alternativmedizinischen - Heilverfahren.

Erste Hilfe gegen Erschöpfung

Gönnen Sie sich ab und zu eine Pause und atmen Sie tief durch.

Organisieren Sie sich Entlastung.

Lernen Sie Entspannungstechniken wie Yoga, Qi Gong, Tai Chi, Meditation oder Autogenes Training.

Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung.